Geschichte

Die Schweizer Söldner brachten Wohlstand mit nach Hause, den sie durch Verträge geschaffen hatten, die zu den Anfängen des Schweizer Bankwesens im achtzehnten Jahrhundert beitrugen, zusammen mit den Reichtümern verschiedener Kaufleute. Wegelin & Co. wurde 1741 gegründet und war die älteste Bank der Schweiz, bis sie 2013 zu einer neuen Bank umstrukturiert wurde. Hentsch & Cie. und Lombard Odier sind zwei der ältesten Banken in der Schweiz, gegründet 1796 in Genf, zusammen mit der Pictet-Gruppe, die 1805 als Handelsbank gegründet wurde. Etwa ein Drittel aller weltweiten Fonds, die außerhalb ihres Ursprungslands geführt werden, allgemein als „Offshore-Fonds” bezeichnet, werden in der Schweiz geführt.

Bankinstitute

In der Schweiz gibt es 327 autorisierte Banken und Wertpapierhändler. Die Bankgeschäfte in der Schweiz werden von der Schweizer Finanzmarktaufsicht (FINMA) reguliert.

Gesetze und Vorschriften

Die Schweizer Tradition des Bankgeheimnisses reicht ins Mittelalter zurück. Die Neutralität und staatliche Souveränität der Schweiz, seit Langem von anderen Nationen anerkannt, haben zu einem stabilen Umfeld beigetragen, in dem der Bankensektor sich entwickeln und florieren konnte. Die Schweiz bewahrte ihre Neutralität während beider Weltkriege, ist nicht Mitglied der Europäischen Union und war bis 2002 auch nicht Mitglied der Vereinten Nationen.

Die Schweizer Finanzmarktaufsicht (FINMA) überwacht die meisten bankbezogenen Aktivitäten sowie Wertpapiermärkte und Investmentfonds. Die FINMA erhält ihre Autorität durch das Schweizer Finanzmarktaufsichtsgesetz (FINMAG) und Artikel 98 der Schweizer Bundesverfassung. Die Schweizer Bundesversammlung verabschiedete das Schweizer Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen 1934. Allgemein wird angenommen, dass die Bestimmungen zum Bankengeheimnis im Gesetz von 1934 aufgrund eines Versuchs von Nazideutschland hinzugefügt wurden, die in der Schweiz hinterlegten Vermögen der „Staatsfeinde” zu untersuchen.

Bankgeheimnis

Laut dem Bankengesetz von 1934 ist die Offenlegung des Namens eines Kontoinhabers durch eine Schweizer Bank eine Straftat. Die Daten von Bankkunden sind durch dieses Gesetz geschützt, das von der Art her der Schweigepflicht von Ärzten über ihre Patienten oder von Anwälten über ihre Mandanten sehr ähnlich ist. Die Schweizer Regierung sieht das Recht auf Datenschutz als ein grundlegendes Prinzip an, das von allen demokratischen Ländern geschützt werden sollte. Während die Daten geschützt sind, hat ein Schweizer Staatsanwalt oder Richter das Recht, eine Verfügung zur Gewährung des Zugriffs auf für strafrechtliche Ermittlungen relevante Informationen zu erlassen.

Elektronische Zahlungen

Swiss Interbank Clearing (SIC) ist das von Schweizer Banken genutzte elektronische Zahlungssystem. Die Schweizer Nationalbank beaufsichtigt das System, das von einem Joint Venture betrieben wird. Das SIC wickelt jährlich über 200–250 Millionen Transaktionen mit einem Umsatzwert von 40–45 Billionen CHF ab.

Bankfazilitäten

SFM hat Beziehungen zu einem weit reichenden Netzwerk privater und wichtiger Banken in der Schweiz. Alle Banken, an die wir unsere Kunden vermitteln, bieten eine vollständige internationale Bankplattform mit Multiwährungskonten (£, € & $) sowie Online-Banking und Debit-/Kreditkarten. Die Schweiz ist außerdem eines der wenigen Länder, das „anonyme Karten” (auch Travel Cash Cards genannt) sowohl für Geschäfts- als auch für Privatkonten anbietet.

Sobald Ihr Antrag bearbeitet ist, wird Ihnen ein eigener Kontomanager zugewiesen, der Sie durch den Vorgang der Eröffnung des Bankkontos begleiten wird. Dann suchen wir gemeinsam mit Ihnen sorgfältig eine Bank eines unserer führenden Partner aus, die perfekt auf Ihre Anforderungen zugeschnitten ist.

Welche Dokumente sind für die Eröffnung eines Bankkontos erforderlich?

Im Allgemeinen verlangt die Bank eine beglaubigte Kopie der Reisepässe des Gesellschafters und des Geschäftsführers (Nutzungsberechtigter) sowie einen Wohnsitznachweis, der jünger als drei Monate sein muss. Wenn der Kunde persönlich zur Bank geht, um ein Konto zu eröffnen, ist eine beglaubigte Kopie des Reisepasses nicht erforderlich.

Wir senden Ihnen die übrigen Unterlagen, die zur Eröffnung eines Kontos notwendig sind, als E-Mail-Anhang zu, damit Sie sie unterschreiben und uns vorzugsweise durch einen speziellen Kurierdienst (DHL, FedEx oder Chronopost) zusammen mit den anderen oben genannten Dokumenten zurückschicken.