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So funktioniert es?

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Dieser Artikel wurde für Ihre Bequemlichkeit automatisch aus dem Englischen übersetzt. Wenn Sie den Originalartikel auf Englisch lesen möchten, folgen Sie bitte diesem link.

EUROPA: EU sammelt Daten über alle Kartenkäufe

23 November 2019
Anfang dieser Woche wurde ein EU-Plan zur Bekämpfung des E-Commerce-Mehrwertsteuerbetrugs in der gesamten Europäischen Union von allen Mitgliedstaaten vorläufig genehmigt. In Zukunft werden vorbehaltlich der vollständigen Genehmigung alle im Block stattfindenden Kredit- und Debitkartentransaktionen gespeichert und für ein zentrales System gesammelt.

Alle 28 Mitgliedstaaten, die den Rat der Europäischen Union bilden, erklärten, dass die Maßnahmen die Aufzeichnungen und die Erhebung von Daten von Finanzdienstleistern harmonisieren werden, wenn Verbraucher für online bestellte Waren und Dienstleistungen bezahlen.

Neues zentrales elektronisches System geplant

Dies ist eine weitere Maßnahme in einer langen Reihe, die die EU zur Bekämpfung des Steuerbetrugs im gesamten Block einführt. Die Erhebung der Mehrwertsteuer ist nur eine weitere Front in diesem Kampf.

Um die Erfassung und Aufzeichnung zu vereinfachen, wird die EU 28 ein neues elektronisches Zentralsystem für die Datenspeicherung einrichten, auf das alle Mitgliedstaaten zugreifen können. Nach ihrer Einrichtung können nationale Strafverfolgungsbehörden zur Betrugsermittlung und in Strafsachen auf diese Daten zugreifen.

Mike Lintila beschrieb das System als ein „leistungsstarkes neues Tool“, das die Datenerfassung sowie deren Erfassung und Speicherung harmonisiert. Ein System, das derzeit aufgrund unterschiedlicher Mehrwertsteuergesetze im gesamten Block unterschiedlich ist, wird zu einem zentralen Punkt, der die Untersuchung potenziellen Betrugs im grenzüberschreitenden E-Commerce erleichtert.

Nicht jeder stimmt zu

Während viele den Schritt begrüßt haben, war das Lob nicht universell. Vier separate Handelsgremien für den Bankensektor (European Payment Institutions Federation, European Banking Federation, European Savings and Retail Banking Group und European Association of Co-operative Banks) äußerten große Bedenken. Diese Branchenvertreter waren größtenteils der Ansicht, dass die neuen Vorschriften der Europäischen Union weder wirksam noch in einem angemessenen Verhältnis zur Datenerfassung stehen.

Sie waren der Ansicht, dass eine EU-weite Industrieorganisation besser darauf vorbereitet wäre, die Probleme der Industrie zu verstehen, als ein neues Gesetz, um sicherzustellen, dass solche neuen Maßnahmen nicht belastend sind. Insbesondere waren sie der Ansicht, dass derzeit unklar ist, wie Daten gemeldet und gespeichert werden sollen.

Darüber hinaus bestehen große Bedenken hinsichtlich einer potenziellen großen Lücke darin, dass diejenigen Unternehmen, die sich derzeit der Mehrwertsteuerzahlung entziehen, Transaktionen einfach in einer einzigen Gerichtsbarkeit halten, in der solche Maßnahmen nicht berücksichtigt werden.

Dies ist jedoch nur der Anfang des Prozesses. Die nächste Phase ist eine Überprüfung durch hochrangige Anwälte der Europäischen Union, bevor das System fortgesetzt werden kann.



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