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Dieser Artikel wurde für Ihre Bequemlichkeit automatisch aus dem Englischen übersetzt. Wenn Sie den Originalartikel auf Englisch lesen möchten, folgen Sie bitte diesem link.

Neuer Stempelsteuerzuschlag für nicht in Großbritannien ansässige Immobilieninvestitionen

15 October 2018
Anfang Oktober kündigte die derzeitige britische Premierministerin Theresa May neue Vorschläge zur Bewältigung der Immobilienkrise an. Die britische Regierung richtet sich nun an ausländische Immobilieninvestoren und beabsichtigt, Maßnahmen einzuführen, die eine weitere Stempelsteuer (oder den vollständigen Namen Stamp Duty Land Tax / SDLT) zwischen 1 und 3% einführen. Dies gilt für nicht in Großbritannien ansässige Personen, die Immobilien in Großbritannien kaufen.

Eigentum war ein großes Problem für die Konferenzsaison

September ist traditionell Konferenzsaison für die Parteien. Auf der Konferenz der Konservativen Partei kündigte Frau May eine mögliche neue Maßnahme an, um ausländischen Investoren eine weitere Stempelsteuer aufzuerlegen. Dies, sagte sie in ihrer Rede, würde verwendet werden, um das nationale Problem der Obdachlosigkeit zu finanzieren. Frau May fuhr fort, dass es nicht richtig sei, dass gebietsfremde und im Ausland ansässige Unternehmen Immobilien in Großbritannien weitaus einfacher zu Investitionszwecken kaufen könnten als in Großbritannien ansässige Einwohner und Steuerzahler.

Diese zusätzliche Stempelsteuer von 1-3% wird zusätzlich zu der bestehenden Gebühr erhoben, die für alle Zweitwohnungen gilt.

Ein negativer Einfluss auf die Immobilienpreise

Ein kürzlich veröffentlichter Regierungsbericht legte Beweise dafür vor, dass gebietsfremde Käufer von Wohnimmobilien in Großbritannien die Immobilienpreise negativ beeinflussten und die Preise künstlich erhöhten. Frau May stellte keinen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Obdachlosigkeit und ausländischem Eigentum her. Das Problem des ausländischen Eigentums in Verbindung mit einem Rückgang der Wohneigentumszahlen in Großbritannien gab jedoch sowohl Politikern als auch Bürgern des Vereinigten Königreichs Anlass zur Sorge. Die Beweise deuteten darauf hin:

  • Zwischen 2014 und 2016 wurden 13% der Verkäufe von Wohnimmobilien in London von nicht in Großbritannien ansässigen Personen gekauft
  • Ein Anstieg des ausländischen Eigentums um 1% (von Einzelpersonen und Unternehmen gekauft) scheint die Preise um durchschnittlich 2,1% zu erhöhen
Es ist anzumerken, dass diese Zahlen seit Durchführung der Forschung gemildert wurden.

Weitere Änderungen der Stempelsteuer zur Erleichterung des Marktes

In den letzten Jahren wurden einige wesentliche Änderungen an der Stempelsteuer vorgenommen. Die Rate für High-End-Immobilien ist auf 12% gestiegen, weitere 3% für Zweitwohnungen in Bezug auf die Gegenleistung für Immobilien im Wert von über 1,5 Mio. GBP. Dies gilt für Immobilien in England und Wales, jedoch nicht in Schottland, wo es sich um eine übertragene Macht handelt.

Analysten gehen davon aus, dass Großbritannien versucht, Großbritannien als steuerlichen Investitionsstandort weniger attraktiv zu machen. Sie weisen auf die jüngsten Änderungen der Erbschafts- und Kapitalertragssteuer für Gebietsfremde hin, um das Problem zu lösen. Es kann jedoch in Zukunft Bedenken hinsichtlich der illegalen Diskriminierung von EU-Bürgern geben.

Dies ist erst in der Planungsphase und eine Konsultation wird vorbereitet; es müsste durch das Parlament gehen. Die Idee ist nicht neu. Einige australische Staaten haben solche Abgaben für gebietsfremde ausländische Immobilieninvestoren erfolgreich eingeführt, um eine weitere potenzielle Immobilienblase zu verhindern.

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