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Oktober 2011 – Das Banken- und Finanzwesen interessiert sich für den Offshore-Markt und Interview der SFM-Gesellschaft

Mit 3000 Privatkunden ist SFM Corporate Services Marktführer auf dem europäischen Markt der Offshore-Strukturen




Offshore nun greifbar für jedermann


Mit mehreren Tausenden Privatkunden ist SFM Corporate Services eines der führenden Unternehmen im Bereich Offshore-Gesellschaften. Die Nachfrage ist aufgrund der Vertraulichkeitsfrage groß, insbesondere bei Überweisungen mit SWIFT, aber auch aus Gründen der steuerlichen und kommerziellen Optimierung.
Der Schlüssel des Erfolgs von SFM besteht nicht nur darin, dass der Trust trotz all seiner vorstellbaren Einschränkungen (vor allem im Bereich Due Diligence) unterhalten wird, sondern dass das Konzept von Offshore-Gesellschaften auch auf andere Instrumente übertragen wurde. Denn die Vertraulichkeitsanforderungen übertreffen bei weitem die Möglichkeiten des Trusts, auch wenn dieser nach wie vor den Idealfall darstellt. Heutzutage ist eine Offshore-Gesellschaft ein Muss für jedermann, der internationale Geldüberweisungen tätigen möchte, ohne dass sein Name als Auftraggeber erscheint. Dies ist der Hauptgrund für die Gründung einer Offshore-Gesellschaft, aber nicht der einzige Grund. Es besteht auch Nachfrage auf Seiten von Unternehmensgründern, die die 100 000 Franken, die zur Gründung einer Aktiengesellschaft notwendig sind, nicht aufbringen können (oder ihr Kapital dafür nicht sperren möchten). Mit einer Offshore-Gesellschaft in einem der 15 Länder, die von SFM angeboten werden, kann die Einmalanlage reduziert und zum gleichen Ergebnis gelangt werden. Die neue Gesellschaft ist demnach keine Schweizer AG, sondern die Filiale einer Offshore-Gesellschaft auf den Seychellen. Das Beispiel ist aus dem Grund relevant, weil die Seychellen das zurzeit kostengünstigste Land ist: dort kann mit nur 1000 Franken ein Unternehmen gegründet werden. Weitere Anwendungen der Offshore-Gesellschaft sind ebenso aktuell, insbesondere im Immobilienmarkt. Zahlreiche britische Kunden von SFM bevorzugen die Offshore-Gesellschaft vor allem aus dem Grund, dass mit ihr die Erbschaftssteuer vermieden werden kann, die in Großbritannien Erben ansonsten stark treffen würde. „Eine Gesellschaft kann nicht sterben“ meint dazu der Gründer von SFM, der den Sinn der Beständigkeit genau übersetzt. Die Liste der Möglichkeiten für eine Offshore-Gesellschaft, ohne dass diese vollständig sein muss, umfasst natürlich auch Unternehmen, die im Welthandel und im Bereich geistiges Eigentum tätig sind.
Die wichtigste Motivation bleibt jedoch bei weitem der Wunsch, die Vertraulichkeit aufrechtzuerhalten, seitdem die internationale Plattform SWIFT die Angabe des Auftraggebers verlangt. Das Argument der Vertraulichkeit scheint vor allem bei Europäern eine große Rolle zu spielen, denn diese stellen ungefähr die Hälfte der SFM-Kunden dar. Aufgrund der geografischen Nähe bevorzugen viele von ihnen, sich im Genfer Büro der SFM einzufinden, anstatt rechtliche Strukturen im Internet zu gründen - eine Möglichkeit, die von SFM ebenfalls angeboten wird. „Rund 30% der Kunden finden sich vor Ort ein,“ erläutert SFM und fügt hinzu, dass es sich dabei um diejenigen handelt, die „keine Spuren hinterlassen möchten“. Andere Kunden, und diese sind immer zahlreicher, vertrauen den Möglichkeiten im Internet. „Wir bieten unseren Kunden Firmengründungen von einem virtuellen Büro aus an,“ erläutert SFM, der sich als Marktführer in Europa positioniert. „Online ist alles möglich“, und SFM erklärt weiter, dass er direkt von der Finma reguliert wird, die ihrem Geschäftsmodell zugestimmt hat.
Was kann man mehr verlangen? Eine weitere Gemeinsamkeit mit der Bankenbranche besteht darin, dass die Website von SFM mit dem gleichen Protokoll gesichert wird wie die der Banken.

Länderwahl :

Mit Hilfe dieser gesicherten Plattform kann SFM mehrere hundert Gesellschaften monatlich gründen. Diese Zahl erreichen die Wettbewerber von SFM nicht einmal annähernd. Der aktivste Konkurrent schafft gerade einmal die Hälfte davon. Besonders die letzten fünf Jahre haben sich für SFM ausgezahlt. „Vor fünf Jahren waren wir noch ganz allein. Jetzt haben wir bereits zwanzig Standorte und Büros auf den Seychellen und in Hong Kong.“ Ganz im Gegenteil zu dem, was man denken könnte, ist die Offshore-Gesellschaft kein Einmalgeschäft, sondern erfordert eine Betreuung, bei der Kunden regelmäßige Einlagen durchführen. Vorteile, aber auch Nachteile, sind gegeben und die Aktivität besitzt einen gewissen Erklärungsbedarf. „Wir haben Marketingausgaben von 100 000 Franken monatlich,“ sagt SFM dazu. Und dabei wird nicht mehr verraten, denn der Wettbewerb verhält sich ebenfalls still zu diesem Thema und veröffentlicht keine Zahlen. Die Liste der Länder ist nicht unendlich lang. Auf der einen Seite finden wir den besten Markt, die Seychellen, und auf der anderen den teuersten, Zypern. Zwischen beiden Standorten bietet sich eine große Auswahl. Aber auch wenn die Lage günstig erscheint, ist die Situation insbesondere seit der Finanzkrise 2008-2009 sehr instabil und der Druck für eine weltweite Transparenz wird immer stärker.


Ein wackliges Modell:
Das Geschäftsmodell der SFM ist besonders interessant, aber auch wackelig. Denn die Toleranz gegenüber Offshore-Gesellschaften variiert nicht nur von einem Land zum anderen, sondern wird auch von der EU bedroht, die Steuerflüchtigen den Krieg erklärt hat. Gewiss, nicht alle Gesellschaften werden aus steuerlichen Vorteilen gegründet. Man denke insbesondere an Unternehmen, die im Welthandel tätig sind. Dennoch versuchen im Moment die meisten Kunden, der persönlichen Identifizierung bei internationalen Geldtransfers aus dem Weg zu gehen. Genauer betrachtet ist die Sorge besonders hoch bei nicht gemeldeten Kontoinhabern. Allgemein suchen Kunden nach immer weiter entfernten Lösungen und lassen so zum Beispiel ihr Konto nach Singapur verlegen und verlangen daraufhin unter anderem die „Bereitstellung“ eines gewissen Betrages über ein Konto, das von der Schweiz aus zugängig ist. Das Ziel, zumindest virtuell betrachtet, ist ganz eindeutig: Europa entgehen. Dabei ist es sicher kein Zufall, dass 70% der SFM-Kunden aus Europa stammen. Und einige davon freuen sich bestimmt insgeheim über die Schwierigkeiten der EU.

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